Fotoarchiv

Photographien vergangener Produktionen inklusive (Ausschnitten aus) Pressetexten:


Lies mein herz

Eine schwierige und verzweifelt schöne Liebe verband Ingeborg Bachmann und Paul Celan – die beiden bedeutendsten, deutschsprachigen Dichter*innen nach 1945. Durch die Veröffentlichung ihres Briefwechsels wurde den Leser*innen ein Einblick in die Intensität dieser Liebe gewährt. In einem erschütternden Ringen um Worte, in endlosem Schweigen und in Kämpfen um die Liebe und Freundschaft des anderen, offenbaren sich beide in einer zwanzigjährigen, zu Papier gebrachten Auseinandersetzung.
(2019, Werk X Petersplatz © Apollonia T. Blitzan & Walter Pobaschnig)


Troilus und Cressida

Eine Liebe in Zeiten des Krieges (zufällig des Trojanischen), zwei Parteien aus alten Männern, die junge Männer in den Tod schicken, absurdes Geplänkel der Eitelkeiten und Begehrlichkeiten, ein zehnjähriger Stillstand. Beide Seiten wissen, dass die schöne Helena, der Kriegsgrund, nur ein Flittchen ist – trotzdem wird weiter gekämpft. Einer stirbt im Kampf, ein Junge liebt ein Mädchen, das Mädchen liebt einen anderen, der Junge zieht wieder in den Krieg, ein anderer stirbt. Während die Welt selbst bei Othello noch Sinn hat und Ordnung besitzt, wenn Othello seine – scheinbar untreue – Desdemona aus Eifersucht tötet, weil er sie so liebt, so lässt Troilus seine Cressida einfach schulterzuckend ziehen, als er von ihrer Untreue erfährt. Der Krieg geht weiter, die Liebe bleibt eine Illusion …
(2019, Stadttheater Mödling & Scala © Bettina Frenzel)


ronja räubertochter

Ronja und Birk sind die Kinder verfeindeter Räuberbanden, deren Anführer ihre Väter sind.
Wie sie gemeinsam Abenteuer bestehen, sich für ihre Freundschaft sogar gegen ihre Familien auflehnen und – zu guter Letzt – doch noch die Väter versöhnen: Das gehört zu einem von Astrid Lindgrens Meisterwerken.
(2018, THEO. © Semrad & Herwig Prammer)


Hurra, ein Junge

„Hurra, ein Junge“ ist eine Beziehungskomödie, in der ausgerechnet bei der Hochzeit auffliegt, dass der Bräutigam seiner Künftigen verschwiegen hat, dass er einen Adoptivsohn hat.
(2018, Komödienspiele Neulengbach © Renate Hinterndorfer)


Ab ins Paradies

Der Roman “Ab ins Paradies” des Jugendbuchautors Tobias Elsässer beschreibt eine ganz besondere Reise: die Fahrt eines jungen Mannes namens Fabian von Schwaben aus an die deutsche Küste. Es ist, zeigt sich bald, auch eine Fahrt zu sich selbst – und eine Fahrt mit einem seltsamen, mysteriösen Auftrag.
(2017, Bandhaus Theater Backnang © Anna Blind)


Der Tag als (s)ich mein Kind verlor

Ein erfolgreicher Geschäftsmann ist alleinerziehender Vater und lebt in »Utopos«. Sein Kind geht verloren in einer Welt namens »Abarte«, wo die Abart regiert. Zur Errettung muss der Vater in Prüfungen mehreren Versuchungen widerstehen.
(2017, Theater Spielraum © Barbara Pálffy)


Pension Schöller

Ladislaus Klapproth unterstützt seinen Neffen Max, damit er Psychiater werden kann. Der Onkel lässt auch viel Geld springen, als ihm Max erklärt, dass er eine Nervenheilanstalt übernehmen möchte. Doch als der Onkel die Anstalt sehen möchte, kommt Max in die Zwickmühle, denn er will keine Nervenanstalt, sondern ein Lokal kaufen und nicht Psychiater, sondern Profi-Musiker werden. Kurzerhand führt er seinen Onkel in keine Nervenheilanstalt, sondern in die Pension Schöller. Dort sind die Gäste so schräg, dass sie als Verrückte durchgehen. Der Schwindel klappt, aber nur so lange, bis die „Patienten“ den Onkel besuchen . . .
(2017, Komödienspiele Neulengbach © Renate Hinterndorfer)


Romeo und Julia

Wer kennt nicht die tragische Geschichte von Romeo und Julia! Die ewige Liebe, von der wir alle träumen, scheint nur möglich durch den frühen Tod der Liebenden. Und nur ihr Tod stiftet endlich Frieden zwischen den Familien ihrer Eltern.
(2017, Off-Theater © Michaela Krauss-Boneau)


Said und der Papst

„Hoffnungsträger sind sie beide, Said und der Papst“. Eine junge Schauspieltruppe phantasiert mit Christa Melchingers Text über das Glück, von Syrien nach Österreich geflohen zu sein und dass Gott wahrscheinlich nicht katholisch ist.
(2016, Theater Spielraum © Barbara Pálffy)